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Beim Bau eines Iglus Zusammenarbeit im Team trainieren

Wer ein Teamtraining im Winter plant, findet hierzu hervorragende Möglichkeiten beim Bau eines Iglus. Lernziele wie Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen werden gefördert. Nach dem Bau des Iglus mit anschließender unvergesslicher Übernachtung im selbsterbauten Schneehaus wird der Lernerfolg im Reflexionsgespräch besprochen, um den Transfer in den beruflichen Alltag sicherzustellen.

 

Iglubau als Outdoor Teamtraining: Das Wichtigste in Kürze

Sie erfahren, wie ein klassisches Iglu gebaut wird und welche Variationen der Bauweise möglich sind. Lernen Sie, wie Sie den optimalen Platz bestimmen und wie Sie die Eignung des Schnees als Baumaterial für ein Iglu prüfen können. Sie finden zusätzlich hilfreiche Anhaltspunkte für die Gestaltung der Reflexion und zur Sicherung des Transfers der anvisierten Lernziele.

 

Das gemeinsame Bauen eines Iglus fördert unterschiedliche Lernziele, die bei der Teamarbeit von Bedeutung sind, insbesondere die Zusammenarbeit im Team. Aber auch die Fähigkeit zur Kommunikation, zum gemeinsamen Planen, zu Geschicklichkeit oder Durchhaltevermögen können als Schwerpunkte für dieses Teamtraining gewählt werden. Dementsprechend werden die Fragen zur Reflexion und zum Transfer ausgewählt.

Reflexion / Transfer

Ein Iglu zu bauen ist anstrengend und benötigt viel Zeit. Wir empfehlen daher, die Fragen zur Reflexion und zum Transfer für den Morgen nach der Übernachtung im Iglu einzuplanen. Das bietet Vorzüge in doppelter Hinsicht: Erstens sind die Teilnehmer wieder ausgeruht, zweitens können sie auch Ihre Erfahrung über die Nacht im Iglu mit einbringen.

Unserer Erfahrung nach ist es am besten je nach Veranstaltungsort und Wetterlage zu entscheiden, ob es günstiger ist, den Teilnehmern die Reflexions- und Transferfragen im Freien oder in einem geeigneten Raum zu stellen. Bei kleineren Gruppen (bis zu acht Personen, zwei Igluteams) kann die Reflexion auch im Iglu stattfinden. Für mehr als acht Personen können Sie als Outdoor Trainer die Reflexionsfragen zum Beispiel in einer Almhütte stellen. Hier sind einige Fragen, die zur Reflexion gestellt werden können:

Offene Einstiegsfrage
  • War der Iglubau für Sie eher leicht, mittelschwer oder schwer zu bewältigen?
Weitere mögliche Reflexionsfragen
  • Auf welche Weise haben Sie Ihr Team zusammengestellt?
  • Haben Sie jemanden als Teamleader bestimmt?
  • Warum wählten Sie einen Teamleader und warum gerade diesen, beziehungsweise warum gab es keinen Teamleader?
  • Nach welchen Kriterien wurden die Rollen im Team verteilt?
  • Wie erfolgte die Planung für das Bauen des Iglus?
  • Wusste jeder über die geplante Vorgehensweise Bescheid?
  • Ließ sich Ihr ursprünglicher Plan, wie Sie das Iglu bauen wollten, umsetzen?
  • Was führte dazu, dass Sie Ihren Plan nicht wie vorgesehen umgesetzt haben?
  • Was taten Sie, als die Planung sich nicht als umsetzbar herausstellte?
  • Wie hätte eine gut organisierte Planung aussehen können?
  • Hätte eine gründlichere Planung dazu beigetragen, das Iglu besser und schneller zu bauen?
  • Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen bezüglich der Planung eines ähnlichen Projekts?
  • Nach welchen Kriterien wurden die Aufgaben beim Bauen des Iglus im Team verteilt?
  • Wie erfolgte die Verteilung der Aufgaben? Meldeten sich einzelne Personen oder wurden sie bestimmt?
  • Wurden die Aufgaben so verteilt, dass jeder das tun konnte, was er oder sie am besten kann?
  • Wie wurden die Aufgaben aufgeteilt, die eher unbeliebt waren, oder für die eigentlich niemand gut geeignet war?
  • Bestand Konsens im Team über die Verteilung der Aufgaben oder wollten mehrere Personen z.B. der Iglubauer auf dem Bauplatz sein?
  • Wie wurde die Angelegenheit gelöst? Wechselten Sie sich z.B. ab oder entschied die Mehrheit, wer was tun sollte?
  • Auf welche Weise wurde über die Aufgabenverteilung entschieden?
  • Wie zufrieden sind Sie mit der Kommunikation im Team beim Bauen des Iglus?
  • Welche Informationen und Absprachen waren hilfreich und gelangen gut, wo hätte es besser laufen können?
  • Welche Folgen hatten die Kommunikationsschwierigkeiten?
  • Wie wäre die Kommunikation optimal?
  • Wie klappte die Zusammenarbeit in Ihrem Team?
  • Womit sind Sie zufrieden oder wobei hätten Sie sich eine bessere Zusammenarbeit gewünscht?
  • Woran lag es, dass Sie teilweise nicht so gut kooperiert haben?
  • Was müsste sich ändern, damit es besser klappt?
  • Wie reagierten Sie, als der Bau nicht so gut voranschritt?
  • Mit welchen Problemen hatten Sie beim Bauen des Iglus zu kämpfen?
  • Was taten Sie, um mit diesen Schwierigkeiten fertig zu werden?
  • Auf welche Weise gelang es, die Schwierigkeiten zu überwinden?
  • Wie schafften Sie es als Team, sich durch die Schwierigkeiten nicht entmutigen zu lassen und dennoch weiterzubauen?
  • Was für ein Gefühl war es für Sie, als sie es schließlich geschafft hatten und alle zusammen in Ihrem fertigen Iglu saßen?
Nach den Reflexionsfragen können Sie folgende Fragen zum Transfer der im Outdoor Teamtraining gesammelten Erfahrungen stellen:
  • Welche Aufgaben oder Projekte können Sie im Beruf nur in Teamarbeit erledigen?
  • Haben Sie in Ihrem Team im Unternehmen eine vergleichbare Rolle (z.B. Teamleader oder Spezialist) wie die, die Sie hier beim Bauen des Iglus innehatten oder war es hier ganz anders?
  • Bei unterschiedlicher Rollenverteilung: Mit welcher Rolle im Team kommen Sie und auch Ihre Kollegen besser zurecht?
  • Wie können Sie diese Verbesserung auf Ihr Team im Berufsalltag übertragen?
  • Welche Personen sollen bei der Umsetzung dieser Verbesserungen beteiligt werden und welche Schritte sind dazu nötig?
  • Welche Erfahrungen bezüglich der Planung des Iglubaus helfen Ihnen, künftig Ihre Projektarbeit als Team erfolgreicher zu gestalten?
  • Wie werden Sie bei der Teamarbeit im Beruf künftig die Aufgaben verteilen?
  • Auf welche Weise werden Ihre Erfahrungen bezüglich der Kommunikation und der gegenseitigen Hilfe die künftige Zusammenarbeit im Team verbessern?
  • Wie werden Sie Ihre Erfahrungen im Umgang mit Schwierigkeiten und Rückschlägen positiv für Ihre künftige Projektarbeit im Team nutzen?
  • Was werden Sie bei der Teamarbeit in Zukunft anders machen?

Technische Informationen

Anforderungen an das Gelände

Für das Bauen eines Iglus wird eine freie Fläche von mindestens 4 x 4 Metern für den Bauplatz jedes Iglus benötigt und mindestens ein doppelt so großes nahe gelegenes Schneefeld, um die Schneeziegel für den Bau des Iglus auszusägen. Es ist eine Mindestschneehöhe von einem Meter kompakten Schnee erforderlich.

Bauanleitung für das Iglu:

1. Auswahl des Bauplatzes

Der ideale Bauplatz für ein Iglu ist eine freie Fläche in leichter Hanglage. Das ist deshalb sinnvoll, weil der Eingang des Iglus durch einen Tunnel im Schnee führt. Dessen äußerer Eingang muss tiefer gelegen sein als der Tunneleingang im Iglu, damit die kalte Luft nicht durch den Tunnel ins Innere des Iglus strömen kann. Um den Transportweg so kurz wie möglich zu halten, sollte das Schneefeld zum Aussägen der Schneeziegel möglichst nahe beim Bauplatz gelegen sein. Die günstigste Lage hierfür ist oberhalb des Bauplatzes.

2. Größe des Iglus

Die Größe des Iglus richtet sich nach der Anzahl der Personen, die darin Platz finden sollen. Am besten lässt sich ein Iglu bauen, das Platz für zwei bis vier nebeneinander liegende Personen bietet. Durch diese Abmessung kann der Innenradius des Iglus auch am einfachsten festgestellt werden: Alle Iglubauer eines Teams legen sich nebeneinander in den Schnee und messen dann die Gesamtbreite und -länge aus. Das größte Maß entspricht dem Innendurchmesser des Iglus, der bei vier Erwachsenen in etwa 220 bis 240 cm beträgt. Da der Eingang zum Iglu erst nachträglich gegraben wird, muss bei Baubeginn bereits etwas Platz dafür einkalkuliert werden.

Der Schnee auf dem Bauplatz des Iglus sollte möglichst fest und eben sein. Beim Bau des Iglus empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die erste Reihe der Schneeziegel entlang des Innenradius gesetzt wird und anschließend gleichmäßig an allen Seiten nach innen weiter gebaut wird, so dass eine Kuppel entsteht. Werden die Wände zu hoch gebaut, so dass das Iglu die Form eines Kegels annimmt, strömt die wärmere Luft in den Deckenbereich. Die Luft am Igluboden bleibt dagegen vergleichsweise kälter als in einem kuppelartigen Iglu.

3. Aussägen der Schneeziegel

Das Gelände aus dem die Schneeziegel ausgesägt werden, sollte möglichst nahe an der Baustelle des Iglus gelegen sein. Ist der Schnee kompakt, kann sofort mit dem Aussägen begonnen werden. Die Schneehöhe sollte mindestens einen Meter betragen. Neuschnee kann bei ausreichender Höhe des darunter liegender kompakten Schnees einfach beiseite geschaufelt werden. Liegt nicht ausreichend Schnee unter dem Neuschnee muss dieser durch gleichmäßiges Festtreten zunächst verdichtet werden und sollte dann circa zwei Stunden ruhen, bevor mit dem Aussägen der Schneeblöcke für das Iglu begonnen werden kann. Die Schneeziegel werden auf eine Größe von circa 60 x 45 x 15-20 cm aus dem Schneefeld herausgesägt und zur Baustelle gebracht.

4. Setzen der Schneeziegel

Das Iglu erhält eine bessere Stabilität, wenn die Schneeziegel für die erste Reihe etwas breiter sind als die der folgenden Reihen. Sie werden entlang der ausgemessenen Kreisfläche durchgängig nebeneinander gesetzt. Das Iglu gewinnt an Stabilität, wenn bereits in der ersten Reihe ein schmalerer Schneeziegel, der eine Höhe von zwei Reihen hat, mit eingebaut wird. An diesen wird zu Beginn der zweiten Reihe ein weiterer schmaler Ziegel in normaler Höhe angebaut. Dadurch liegen die Schneeblöcke der ersten und zweiten Reihe nach Art eines Mauerwerks versetzt übereinander.

In gleicher Weise wird auch in den folgenden Reihen verfahren. Jeder Block sollte mit den unteren beiden Ecken auf der unteren Reihe und mit einer Ecke an dem benachbarten Block aufliegen, um ausreichende Stabilität sicherzustellen. Ab der zweiten Reihe werden die Schneeziegel leicht abgeschrägt nach innen gesetzt, so dass die typische Kuppelform des Iglus entsteht. Die Schneeziegel werden von innen aufeinander gesetzt und müssen beim ersten Setzen direkt richtig aufliegen, damit sich der Schnee mit dem der anderen Ziegel verbinden kann. Nachträgliches Verschieben führt zur Instabilität des Iglus.

Um die oberen Reihen bauen zu können, sollte der Iglubauer im Inneren des Iglus über genügend Schneeziegel verfügen können, um den Bau fertig zu stellen. Der oberste Block lässt sich am besten einsetzen, wenn die Lücke ellipsenförmig ausgeschnitten wird und ein entsprechender Schneeziegel dafür zugeschnitten wird. Nachdem dieser Block an den Kanten abgeschrägt wurde, kann er von innen mit der kürzeren Seite durch die offene Stelle im Iglu durchgeschoben werden. Anschließend wird er gedreht und dann von oben in die Lücke eingesetzt.

5. Bau des Eingangstunnels

Ist der Bau fertig gestellt, wird von außen und von innen ein Tunnel als Eingang gegraben und zwar auf der Seite, die der Hauptwindrichtung abgewandt ist, am besten hangabwärts. Damit dies gelingt, müssen sich die Iglubauer außen mit dem Teilnehmer im Inneren des Iglus so gut wie möglich absprechen. Beide Hälften des Tunnels treffen sich in genügender Tiefe unter der Schneeoberfläche. Dabei ist darauf zu achten, dass die Öffnung des Tunnels auf beiden Seiten unterhalb des Bodens im Iglu gelegen ist, damit die kalte Außenluft nicht ins Innere des Iglus hineinströmt.

6. Fertigstellen des Iglus

Kleinere Lücken zwischen einzelnen Schneeziegeln werden im Nachhinein durch Einsetzen entsprechend großer Keile geschlossen. Anschließend werden die Kanten an der Innenfläche des Iglus geglättet. So kann das durch die Körperwärme der im Iglu übernachtenden Personen entstehende Schmelzwasser entlang der Kuppelwand ablaufen und tropft nicht auf die Schlafsäcke. Für eine angenehme Temperatur und Licht im Iglu ist eine Kerze ausreichend. Bei Verwendung von mehr als einer Kerze würde sich die Luft zu stark erwärmen und zu viel Sauerstoff verbrennen.

 

Sicherheitshinweis:

Bei der Nutzung eines Kochers oder einer Kerze muss für ausreichend Frischluft gesorgt werden. Ein kleines Loch im Iglu dient als Abzug, um der Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid vorzubeugen.

 

Benötigtes Material

Pro Team wird folgendes Material benötigt: 2 Schneesägen
Pro Teilnehmer: 1 Schneespaten

Alle Teilnehmer müssen warme winterfeste Kleidung tragen, am besten in Schichten, sodass die Kleidung je nach Aktivität der gefühlten Temperatur angepasst werden kann. Bitte denken Sie neben Handschuhen, winterfesten Schuhen und warmer Unterwäsche auch an eine warme Kopfbedeckung!

Für Verpflegung, heiße Getränke und für Wärmepacks in ausreichender Menge ist zusätzlich zu sorgen. Hierzu benötigt man pro Team einen Kocher – am besten einen Benzinkocher – sowie geeignete Töpfe in ausreichender Menge.

Ist die Übernachtung im Iglu geplant, benötigt jeder Teilnehmer neben der persönlichen Wechselkleidung eine Isomatte und einen Schlafsack für Temperaturen bis -5 Grad. Bitte denken Sie auch an Taschenlampen, Kerzen und an Feuerzeuge oder Streichhölzer, damit für die notwendige Wärme und für Licht im Iglu gesorgt ist.

Teilnehmerzahl

Pro Team und Iglu 2-4 Personen

Anforderungen an die Teilnehmer

Physisch: mittel
Mental: mittel

Zeitbedarf

Der Iglubau beansprucht mehrere Stunden. Wie lange ein Team benötigt, um das Iglu zu bauen, hängt von den Wetterverhältnissen, der Beschaffenheit des Bauplatzes, der Größe des Iglus und von Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen des Teams ab.

Mit dem Bauen des Iglus sollte auf jeden Fall mindestens sechs Stunden vor Einbruch der Dunkelheit begonnen werden, damit es im Hellen fertig gestellt werden kann. Sofern das Schneefeld vorher noch präpariert werden muss, sollten hierzu auch zwei bis vier Stunden eingeplant werden.

Einige Variationen für das Outdoor-Training Modul Iglubau

Variationsmöglichkeiten gibt es beim Iglubau sowohl bezüglich der Art der Lernziele als auch in Bezug auf die Konstruktion des Iglus:

1. Auch für das Lernziel „Teamführung“ ist der Bau eines Iglus gut geeignet, denn der Iglubau bietet vielerlei Möglichkeiten, um Teamführung zu erproben. Je nach den gestellten Anforderungen oder in Reaktion auf eine sich entwickelnde Gruppendynamik können innerhalb eines solchen Führungskräftetrainings die Schwerpunkte auf unterschiedlichen Lernzielen liegen.

 

Zusätzliche Lernziele

  • Führung
  • Teamführung
  • Entscheidungskompetenz
  • Kooperation
  • Konfliktmanagement
  • Durchhaltevermögen
  • Motivation

 

2. In dieser Variation bauen ca. 10 Personen ein Iglu auf völlig andere, schnellere Weise: Direkt im hüfthohen Schnee. Entwickelt wurde diese Bauweise von dem Gebirgsjäger Herrmann Glatz 1987. Als Material werden Spaten, Lawinenschaufeln und Planen in ausreichender Menge benötigt.

Zuerst wird in leichter Hanglage der hüfthohe Schnee festgetreten. Anschließend auf der oberen Hälfte der festgetretenen Fläche ein rundes Loch von ca. 100 bis 120 cm Durchmesser ausgehoben. Ein weiteres Loch wird als Einstiegsschacht auf der unteren, hangabwärts gelegenen Hälfte der Fläche gegraben in ca. 150 cm Abstand zum ersten. Beide Schächte werden unter dem Schnee durch einen Tunnel miteinander verbunden.

Der obere Schacht wird anschließend wie folgt zum Iglu ausgebaut: Fünf Personen stellen sich im oberen Loch mit den Rücken an die Schneewände des ausgehobenen Loches. Sie haben ihre Gesichter nach innen gewandt, beugen sich mit den Köpfen zueinander und stützen sich gegenseitig mit den Armen auf den Schultern der anderen. Von außen werden die fünf Personen vom Rücken bis über die Köpfe mit überlappenden Planen abgedeckt. Über diese Planen schaufeln die außen stehenden Teammitglieder 30 bis 40 cm Schnee. Sobald die Konstruktion hält, können die innen stehenden Personen die Planen wieder entfernen und die Kuppel des Iglus durch Entfernen des Schnees von innen vergrößern. Der überflüssige Schnee wird durch den Tunnel entfernt. Zum Schluss wird die Innenseite des Iglus geglättet. Auch bei dieser Bauart ist darauf zu achten, dass der Einstieg zum Tunnel unterhalb der Liegefläche des Iglus gelegen ist, damit keine kalte Luft ins Innere strömen kann.

 

3. Schließlich folgt nun die Variante für das Bauen eines Iglus ohne Schnee. Bei dieser Variation wird das Iglu nicht mit Ziegeln aus Schnee, sondern mit Pappschachteln gebaut, die in passender Größe von den Teammitgliedern zunächst gefaltet und anschließend zusammengebaut werden.

Auf diese Weise lässt sich ein Iglu unabhängig von der Jahreszeit bei trockenem Wetter auf einem freien Außengelände bauen, wenn der Wind nicht zu stark ist, da sonst die leichten Pappschachteln weggeweht werden können. Alternativ kann das Iglu aus Pappe auch in Innenräumen von entsprechender Größe gebaut werden.

 

Wenn Sie sich mit einem Outdoor Experten über den Iglubau austauschen möchten, nehmen Sie bitte einfach Kontakt zu uns auf.

Die Outdoor Trainer unterstützen Unternehmen mit hoch wirksamen handlungs- und erlebnisorientierten Outdoor Trainings, Outdoor Teamtrainings, Outdoor Incentives und Outdoor Events.